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Nachweise korrigieren, stornieren und Maßnahmen anlegen

Erfasste Wartungen sind Nachweise. Sie werden nicht überschrieben — jede Änderung läuft über einen dokumentierten Korrekturvorgang. Dieser Artikel zeigt, wie Sie einen Nachweis einsehen, korrigieren oder stornieren, und wie Sie anlassbezogene Maßnahmen an

Einen Nachweis öffnen

Wechseln Sie in der Wartungsübersicht auf das Register Durchgeführt und klicken Sie die gewünschte Zeile an.

wartungsmodul-guide/bilder/05-erfasste-wartung.png

Der Nachweis öffnet sich im Lesemodus mit dem Hinweis: „Erfasste Ereignisse sind Nachweise und werden nicht überschrieben."

Sie sehen Gerät, Vorgang, Durchführungsdatum, Stundenstand, ausführende Stelle, Ergebnis, Vermerk und die Wirkung auf den Wartungsplan („Nächste Fälligkeit …"). Darunter stehen unter Angehängte Dokumente alle Nachweisdateien; mit öffnen rufen Sie ein Dokument auf.


Einen Nachweis korrigieren

Klicken Sie auf Korrigieren. Der Dialog wechselt in den Korrekturmodus mit dem Hinweis: „Jede Änderung wird mit Vorher, Nachher und Begründung protokolliert."

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Bearbeitbar sind:

  • Durchgeführt am (Pflicht)

  • Stundenstand

  • Durchgeführt von (Pflicht)

  • Ergebnis

  • Bemerkung

  • Begründung der Korrektur (Pflicht) — warum wird dieses Ereignis geändert?

Ohne Begründung bleibt der Speicherbutton als Begründung fehlt gesperrt. Mit Korrektur verwerfen verlassen Sie den Modus, ohne etwas zu ändern.

Auch im Korrekturmodus können Sie Dokumente hochladen oder entfernen. Jeder Vorgang wird protokolliert — ein entferntes Dokument bleibt im Protokoll vermerkt.

Ändern Sie Datum oder Zählerstände, wird die Fälligkeit der zugehörigen Wartungsposition neu berechnet.


Einen Nachweis stornieren

Wurde eine Wartung versehentlich erfasst — etwa am falschen Gerät —, verwenden Sie Wartung stornieren. Sie geben eine Begründung der Stornierung an; das Ereignis wird als storniert geführt.

Es wird nie hart gelöscht. Der Vorgang bleibt nachvollziehbar, und die betroffene Wartungsposition kehrt zu ihrer vorherigen Fälligkeit zurück.


Wartungsmaßnahmen anlegen

Nicht jede Arbeit lässt sich aus einer Fälligkeit ableiten. Für anlassbezogene Arbeiten — ein Schaden, ein Befund aus dem Flugbetrieb, eine Herstellermitteilung — legen Sie eine Wartungsmaßnahme an. Klicken Sie in der Wartungsübersicht oben rechts auf Event anlegen.

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Sie erfassen:

  • Gerät (Pflicht)

  • Art der Arbeit — Inspektion, Reparatur, Tausch, Kalibrierung, Funktionstest oder Software-/Firmware-Update

  • Anlass (Pflicht) — z. B. „Propellertausch nach Fremdkörperkontakt"

  • Anlassbezogene Arbeitskarte (optional) — zur Auswahl stehen nur anlassbezogene Karten ohne Intervall. Sie geben der Maßnahme die passende Arbeitsanweisung, erzeugen aber keine wiederkehrende Fälligkeit. Ohne Arbeitskarte wird die Maßnahme als einmalige Arbeit geführt.

  • Geplantes Datum (optional) — wann die Arbeit stattfinden soll

  • Auftrags- oder Vorgangsnummer (optional)

  • Durchführung durch (optional)

Mit Maßnahme erstellen legen Sie den Vorgang an.

Was eine Maßnahme bewirkt

Die Maßnahme erscheint in der Wartungsübersicht mit dem Status Bedarf. Sie verändert keine Fälligkeit und keinen Zähler. Ein Datum hält nur fest, wann die Arbeit stattfinden soll.

Sie ist also ein Arbeitsvorrat, kein Nachweis. Sobald die Arbeit erledigt ist, erfassen Sie sie wie jede andere Wartung — siehe Eine durchgeführte Wartung erfassen


Grundregeln für saubere Nachweise

  1. Erfassen Sie zeitnah. Nachträge sind möglich, aber jede Verzögerung erhöht das Risiko falscher Zählerstände.

  2. Prüfen Sie die Auswirkungsvorschau, bevor Sie speichern.

  3. Begründen Sie Korrekturen aussagekräftig. „Korrektur" hilft niemandem; „Stundenstand vertippt, 4120 statt 4210" schon.

  4. Hängen Sie Dokumente an. Protokoll und Fotodokumentation machen den Nachweis prüffähig.

  5. Löschen Sie nichts. Stornieren und Deaktivieren erhalten die Historie.


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