Die Liste verstehen
Jede Zeile ist eine Arbeitskarte. Die Spalten zeigen auf einen Blick:
Spalte | Bedeutung |
Code | Ihr eindeutiges Kürzel, z. B. |
Arbeitskarte | Titel und darunter die betroffenen Modelle |
Durchführung | Wer die Arbeit ausführen darf |
Intervall | Die aktiven Auslöser mit ihren Grenzwerten |
Checkliste | Die verknüpfte Checkliste aus dem Checklistenmodul |
Zuordnung | Wie viele Geräte betroffen sind und wie viele davon noch keinen Startpunkt haben |
Typ | Art der Arbeit, z. B. Inspektion oder Funktionstest |
Über die Register Alle, Aktiv, Inaktiv und Zuordnung offen grenzen Sie die Liste ein. Besonders nützlich ist Zuordnung offen: Dort stehen die Karten, bei denen noch Geräte auf ihren Startpunkt warten.
Eine neue Arbeitskarte anlegen
Klicken Sie oben rechts auf Neue Arbeitskarte. Der Editor öffnet sich mit dem Register Einstellungen.
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Grunddaten
Titel (Pflicht) — die Bezeichnung, unter der die Aufgabe in der Übersicht erscheint, z. B. „Standard Service Dock 2"
Code (Pflicht) — Ihr eindeutiges Kürzel. Verwenden Sie ein durchgängiges Schema, es taucht in allen Listen und Nachweisen wieder auf.
Betroffene Modelle (Gerätetypen) — für welche Modelle aus dem Gerätekatalog die Karte gilt. Sobald Sie hier ein Modell wählen, entstehen die Wartungspositionen für alle Geräte dieses Modells.
Typ — Art der Arbeit: Inspektion, Funktionstest, Kalibrierung, Reparatur, Tausch oder Software-/Firmware-Update. Sie steuert Symbol und Filter in der Wartungsübersicht.
Wartungsanweisung
Dokument — auf welchem Handbuch die Karte beruht, z. B. „DJI Dock 2 Maintenance Manual"
Revision — der Stand, auf den sich Ihr Prüfumfang bezieht, z. B. „Rev. B"
Liegt im Dokumentenmodul eine neuere Revision vor, gleichen Sie den Prüfumfang ab und aktualisieren Sie die Revision hier. So bleibt nachvollziehbar, auf welcher Grundlage gewartet wurde.
Checkliste
Über Verknüpfte Checkliste binden Sie den eigentlichen Prüfumfang aus dem Checklistenmodul ein. Version und Anzahl der Prüfpunkte werden darunter angezeigt.
Der Prüfumfang wird bewusst nicht in der Arbeitskarte gepflegt, sondern nur referenziert. Ändert sich die Checkliste, wirkt das ohne Nacharbeit an der Karte.
Durchführung
Durchführung durch (Pflicht) — Eigenes Personal, Autorisierter Servicepartner oder Werksservice (DJI). Der Wert wird später bei der Terminplanung als Vorschlag angezeigt.
Enthält (übergeordnete Karte deckt ab) — hier hinterlegen Sie eine untergeordnete Karte, deren Umfang von dieser Karte mit abgedeckt wird. So vermeiden Sie doppelte Fälligkeiten, wenn ein großer Service einen kleineren einschließt.
Auslöser: Wann wird die Karte fällig?
Der rechte Bereich Auslöser entscheidet über die Fälligkeit. Die Regel lautet:
Fällig, sobald die erste aktive Grenze erreicht ist. Leere Felder bedeuten: Auslöser inaktiv.
Auslöser | Beispiel | Wirkung |
Intervall (Monate) |
| Fälligkeit sechs Monate nach dem Startpunkt |
Intervall Betriebsstunden |
| Fällig, wenn seit dem Startpunkt 4.500 Stunden geflogen wurden |
Intervall Flugzyklen |
| Fällig nach 1.500 Flügen seit dem Startpunkt |
Intervall Ladezyklen |
| Für Akku-Arbeitskarten |
Toleranz (Tage) |
| Die Position wird erst rot, wenn der Termin plus diese Tage überschritten ist |
Der Zähler oben rechts zeigt an, wie viele Auslöser aktiv sind. Setzen Sie mindestens einen — sonst kann die Karte nie fällig werden.
Wichtig zu den Nutzungsgrenzen: Stunden- und Fluggrenzen werden nur überwacht, wenn das Gerät einen Zähler liefert und beim Startpunkt der jeweilige Stand erfasst wurde. Fehlt eines von beiden, weist die Wartungsübersicht in der Begründungsspalte darauf hin, dass die Grenze nicht überwacht wird. Ladezyklen dienen derzeit der Dokumentation und lösen keine automatische Fälligkeit aus.
Anlassbezogene Karten
Lassen Sie alle Auslöser leer, wenn die Arbeit nur bei Bedarf anfällt — etwa „Propellertausch nach Fremdkörperkontakt". Solche Karten erhalten den Status Bei Bedarf, werden nie fällig oder überfällig und stehen später als Arbeitsanweisung für Wartungsmaßnahmen zur Verfügung.
Status und Speichern
Der Statusblock links fasst zusammen: ob die Karte aktiv ist, wie viele Modelle zugeordnet sind, welche Checkliste hängt und ob die Karte wiederholend ist. Über den Schalter Zustand deaktivieren Sie eine Karte, ohne sie zu löschen — die zugehörigen Positionen erhalten dann den Status Inaktiv.
Sichern Sie mit Speichern oben rechts. Karte löschen entfernt die Vorlage vollständig; verwenden Sie im Zweifel lieber den Zustandsschalter, damit vorhandene Nachweise ihren Bezug behalten.
Nächster Schritt: Geräte zuordnen und den Startpunkt initialisieren