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Arbeitskarten anlegen und Auslöser konfigurieren

Eine Arbeitskarte bildet eine wiederkehrende Wartungsaufgabe aus dem Handbuch des Herstellers ab. Sie ist eine Vorlage: Sie beschreibt, was zu tun ist und wann es fällig wird — aber noch nicht für welches konkrete Gerät.

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Die Liste verstehen

Jede Zeile ist eine Arbeitskarte. Die Spalten zeigen auf einen Blick:

Spalte

Bedeutung

Code

Ihr eindeutiges Kürzel, z. B. DOCK2-SS-001

Arbeitskarte

Titel und darunter die betroffenen Modelle

Durchführung

Wer die Arbeit ausführen darf

Intervall

Die aktiven Auslöser mit ihren Grenzwerten

Checkliste

Die verknüpfte Checkliste aus dem Checklistenmodul

Zuordnung

Wie viele Geräte betroffen sind und wie viele davon noch keinen Startpunkt haben

Typ

Art der Arbeit, z. B. Inspektion oder Funktionstest

Über die Register Alle, Aktiv, Inaktiv und Zuordnung offen grenzen Sie die Liste ein. Besonders nützlich ist Zuordnung offen: Dort stehen die Karten, bei denen noch Geräte auf ihren Startpunkt warten.


Eine neue Arbeitskarte anlegen

Klicken Sie oben rechts auf Neue Arbeitskarte. Der Editor öffnet sich mit dem Register Einstellungen.

[Image blocked: Arbeitskarte Einstellungen]

Grunddaten

  • Titel (Pflicht) — die Bezeichnung, unter der die Aufgabe in der Übersicht erscheint, z. B. „Standard Service Dock 2"

  • Code (Pflicht) — Ihr eindeutiges Kürzel. Verwenden Sie ein durchgängiges Schema, es taucht in allen Listen und Nachweisen wieder auf.

  • Betroffene Modelle (Gerätetypen) — für welche Modelle aus dem Gerätekatalog die Karte gilt. Sobald Sie hier ein Modell wählen, entstehen die Wartungspositionen für alle Geräte dieses Modells.

  • Typ — Art der Arbeit: Inspektion, Funktionstest, Kalibrierung, Reparatur, Tausch oder Software-/Firmware-Update. Sie steuert Symbol und Filter in der Wartungsübersicht.

Wartungsanweisung

  • Dokument — auf welchem Handbuch die Karte beruht, z. B. „DJI Dock 2 Maintenance Manual"

  • Revision — der Stand, auf den sich Ihr Prüfumfang bezieht, z. B. „Rev. B"

Liegt im Dokumentenmodul eine neuere Revision vor, gleichen Sie den Prüfumfang ab und aktualisieren Sie die Revision hier. So bleibt nachvollziehbar, auf welcher Grundlage gewartet wurde.

Checkliste

Über Verknüpfte Checkliste binden Sie den eigentlichen Prüfumfang aus dem Checklistenmodul ein. Version und Anzahl der Prüfpunkte werden darunter angezeigt.

Der Prüfumfang wird bewusst nicht in der Arbeitskarte gepflegt, sondern nur referenziert. Ändert sich die Checkliste, wirkt das ohne Nacharbeit an der Karte.

Durchführung

  • Durchführung durch (Pflicht) — Eigenes Personal, Autorisierter Servicepartner oder Werksservice (DJI). Der Wert wird später bei der Terminplanung als Vorschlag angezeigt.

  • Enthält (übergeordnete Karte deckt ab) — hier hinterlegen Sie eine untergeordnete Karte, deren Umfang von dieser Karte mit abgedeckt wird. So vermeiden Sie doppelte Fälligkeiten, wenn ein großer Service einen kleineren einschließt.


Auslöser: Wann wird die Karte fällig?

Der rechte Bereich Auslöser entscheidet über die Fälligkeit. Die Regel lautet:

Fällig, sobald die erste aktive Grenze erreicht ist. Leere Felder bedeuten: Auslöser inaktiv.

Auslöser

Beispiel

Wirkung

Intervall (Monate)

6

Fälligkeit sechs Monate nach dem Startpunkt

Intervall Betriebsstunden

4500

Fällig, wenn seit dem Startpunkt 4.500 Stunden geflogen wurden

Intervall Flugzyklen

1500

Fällig nach 1.500 Flügen seit dem Startpunkt

Intervall Ladezyklen

200

Für Akku-Arbeitskarten

Toleranz (Tage)

30

Die Position wird erst rot, wenn der Termin plus diese Tage überschritten ist

Der Zähler oben rechts zeigt an, wie viele Auslöser aktiv sind. Setzen Sie mindestens einen — sonst kann die Karte nie fällig werden.

Wichtig zu den Nutzungsgrenzen: Stunden- und Fluggrenzen werden nur überwacht, wenn das Gerät einen Zähler liefert und beim Startpunkt der jeweilige Stand erfasst wurde. Fehlt eines von beiden, weist die Wartungsübersicht in der Begründungsspalte darauf hin, dass die Grenze nicht überwacht wird. Ladezyklen dienen derzeit der Dokumentation und lösen keine automatische Fälligkeit aus.

Anlassbezogene Karten

Lassen Sie alle Auslöser leer, wenn die Arbeit nur bei Bedarf anfällt — etwa „Propellertausch nach Fremdkörperkontakt". Solche Karten erhalten den Status Bei Bedarf, werden nie fällig oder überfällig und stehen später als Arbeitsanweisung für Wartungsmaßnahmen zur Verfügung.


Status und Speichern

Der Statusblock links fasst zusammen: ob die Karte aktiv ist, wie viele Modelle zugeordnet sind, welche Checkliste hängt und ob die Karte wiederholend ist. Über den Schalter Zustand deaktivieren Sie eine Karte, ohne sie zu löschen — die zugehörigen Positionen erhalten dann den Status Inaktiv.

Sichern Sie mit Speichern oben rechts. Karte löschen entfernt die Vorlage vollständig; verwenden Sie im Zweifel lieber den Zustandsschalter, damit vorhandene Nachweise ihren Bezug behalten.


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